Grünmulden mit dem technischen Filtersubstrat CARBOTEC 10 von Hauraton halten Schadstoffe zuverlässig zurück – sauberes Wasser kann versickern
Grünmulden sind flache begrünte Geländevertiefungen, in denen Niederschlagswasser gesammelt und zwischengespeichert wird. Damit kann es in den natürlichen Wasserkreislauf zurück gelangen. Es kann einerseits verdunsten, andererseits aber auch vor Ort versickern. Mit dem Fokus auf einen nachhaltigen Boden- und Gewässerschutz kann auf diese Weise der urbane Wasserhaushalt dem natürlichen Wasserhaushalt so nah wie möglich gebracht werden.
Schadstoffe auffangen und zurückhalten
Gleichzeitig gilt es Schadstoffe, die mit dem Niederschlagswasser abtransportiert werden, vor dem Versickern aufzufangen und dauerhaft zurückzuhalten. Von planender Seite muss die Muldengröße und der einzubringende Boden festgelegt werden. Dies ist abhängig von Größe der Anschlussfläche und den zu erwartenden Schadstofffrachten. Die Verantwortlichen haben hier mit den regelwerkskonformen Vorgaben zwar Anhaltspunkte, der Spielraum ist aber nach derzeitigem Stand außerordentlich groß.
Bereits bei der Planung sind Anforderungen wie die Betriebsdauer, die Zeiträume für die Kontrollen der Anlagen und eventuelle Wartungsintervalle mit zu berücksichtigen. Kostentransparenz ist für den Betreiber wichtig, damit sie später nicht zu Kostenfallen werden.
Konstante Filterleistung über langen Zeitraum

Außerdem ist die Verteilung der Anströmpunkte in die Mulde zu berücksichtigen. Schadstoffablagerungen wie beispielsweise Schwermetalle sammeln sich am stärksten an den Einläufen. Dort müssen sie sicher und über lange Zeiträume zurückgehalten werden und dürfen nicht in den Untergrund abgegeben werden.
Grünmulden mit technischem Filtersubstrat halten Schadstoffe von Verkehrsflächen dauerhaft zurück
Oberflächenfilter verhindert Schadstoffe in der Tiefe
Mit dem Einsatz eines technischen Filters für die Oberflächenfiltration wie dem geprüften Filtersubstrat CARBOTEC 10 von Hauraton für Grünmulden kann den Herausforderungen erfolgreich begegnet werden. Die Schadstoffe verbleiben dauerhaft an der Oberfläche des Substrats. Gleichzeitig wird damit die Bildung von Filterdurchbrüchen vermieden. Einer Tiefenverlagerung kann damit erfolgreich begegnet werden. Die Mulde kann über sehr lange Zeiträume sicher betrieben werden, ohne dass eine Sanierung notwendig wird.
CARBOTEC - Filtersubstrat für die Oberflächenfiltration
CARBOTEC kann in einer dezentralen Regenwasserbehandlungsanlage wie einer Grünmulde oder einem Rinnenfilter verwendet werden. Als rein mineralisches Substrat ist es witterungsunempfindlich, kann sich nicht zersetzen und enthält keine giftigen Stoffe. CARBOTEC ist nicht nur ökologisch unbedenklich, sondern verfügt zudem über eine spezielle Sieblinie, die sehr kleine Partikel zurückhalten kann. Das ist von hoher Relevanz, denn die meisten Schadstoffe, die von Verkehrsflächen abfließen, sind an Partikel gebunden, die kleiner als 63 Mikrometer sind. Diese muss das Filtersubstrat zurückhalten, so dass das Wasser tatsächlich in großem Umfang gereinigt ins Grundwasser oder auch in Oberflächengewässer eingeleitet werden kann.
Die Reinigungsleistung lässt sich beziffern. Bei Sedimentationsanlagen, die gänzlich ohne Filtersubstrat arbeiten, werden selbst im Falle einer auf 6 m/h reduzierten Beschickung maximal 40 % der Feinstpartikel zurückgehalten. Mit dem Filter Carbotec werden nachweislich mehr als 99 % der Schadstoffe aus dem Wasser herausgefiltert.