Was ist Sentinel Haus Institut?
Interview mit Peter Bachmann
Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts in Freiburg.
"Das gesünderer Bauen und Modernisieren ist in der gesamten Branche angekommen. Mit uns sind auch Sie dabei!"
Herr Bachmann, Sie beschäftigen sich mit gesundem Bauen und Wohnen. Kann Wohnen denn auch krank machen?
Ja, das kann es. Natürlich ist jeder Mensch unterschiedlich widerstandsfähig. Da wir uns fast 90 Prozent unserer Zeit in geschlossenen Räumen aufhalten, ist deren Qualität natürlich entscheidend. Das gilt besonders für die Raumluft, unser wichtigstes Lebensmittel.
Wie erkennt man, dass die Innenraumluft die Gesundheit gefährden könnte? Auf welche Warnzeichen sollten die Bewohner achten?
Die Anzeichen sind sehr unterschiedlich. Man sollte erst einmal seiner Nase vertrauen. Wenn es stechend oder unangenehm riecht, hat das oft mit Schadstoffen oder Schimmel zu tun. Die Symptome reichen von gereizten Schleimhäuten und Augen über Probleme mit den Atemwegen, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle und Unkonzentriertheit bis hin zu Allergien. Im schlimmsten Fall können Wohngifte auch krebserregend und nervengiftig sein, zum Beispiel wenn Holzschutzmittel im Haus verarbeitet wurden. Dazu kommen über Jahrzehnte wirkende Substanzen wie Asbest oder das natürliche Edelgas Radon.
Was können Bauherren und Modernisierer tun, um von vornherein so schadstoffarm wie möglich zu bauen?
Leider ist es nicht so, dass Häuser, Bauprodukte, Einrichtungsgegenstände und Reinigungsmittel von vornherein emissionsarm sind. Man sollte sich deshalb informieren und genau überlegen, was man wirklich will. „Öko“ ist zum Beispiel nicht automatisch gesund, aber man kann sehr gut nachhaltiges und gesünderes Bauen und Wohnen verbinden. Es gibt mehrere gute und vertrauenswürdige Labels.
Gibt es denn ausreichend schadstoffarme Alternativen, und wie erkennt man sie?
Ja, es gibt für alle Anwendungen und für jeden Geldbeutel eine gesündere Alternative, sowohl bei Bauprodukten als auch bei ganzen Häusern. Oft sind das sogar bekannte Produkte marktführender Hersteller. Genau hinschauen und gute Standards vertraglich mit Lieferanten, Handwerkern, Architekten und Hausanbietern festlegen muss man trotzdem, denn nicht automatisch ist das gesamte Sortiment eines Anbieters in Ordnung. Eine große Verantwortung hat hier der Baustoff- und DIY-Handel: Nur wenn ich zum Beispiel in einem „Grünen Regal“ geprüft gesündere Produkte finde, habe ich als Kunde wirklich eine Wahl. Im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude haben wir gemeinsam mit dem TÜV Rheinland solche Produkte gelistet.
Bei der Auswahl helfen auch die oben genannten Labels. Nicht zuletzt muss nach Fertigstellung des Hauses oder Umbaus die Raumluft gemessen werden, da jedes Haus unterschiedlich ist. Nur so bekommt man Sicherheit für sein Zuhause.
Das Sentinel Haus Institut
Das in Deutschland und im angrenzenden Ausland aktive Unternehmen ist Wissens- und Marktführer für das sichere gesündere Bauen. Sein einzigartiges und erfolgsbewährtes Lösungskonzept ist unabhängig von Bauweise und Gebäudetyp. Es ermöglicht auf wissenschaftlicher Basis den Bau, die Sanierung und den Betrieb von Gebäuden nach hohen innenraumhygienischen Standards. Diese Standards entsprechen den Empfehlungen des Umweltbundesamtes und der Weltgesundheitsorganisation WHO.
Qualitäten und Prüfkriterien
Gesünderes Bauen und Modernisieren beruht auf
der Verfügbarkeit von emissionsgeprüften Bauprodukten.
Gesundes Bauen, Modernisieren und Betreiben von Immobilien erfolgt dank des Sentinel Haus Konzepts nach transparenten und nachvollziehbaren Kriterien. Gesundheit darf kein reiner Marketingaspekt sein und für unseriöse Werbeaussagen missbraucht werden!